#12: Recruiting vs. Branding: Warum niemand deine Stellenanzeigen liest
Shownotes
Stell dir vor, du schaltest die ehrlichste Stellenanzeige der Welt: „Geringe Bezahlung, ständige Gefahr, Rückkehr ungewiss.“ Das Ergebnis? 5.000 Bewerber. Und zwar genau die richtigen.
In dieser Folge zerlegen wir den Mythos „Fachkräftemangel“ und ersetzen ineffiziente Recruiting-Sprints durch eine strategische Arbeitgebermarke. Wir schauen uns an, warum der Obstkorb niemanden interessiert und wie du Kandidaten erreichst, die eigentlich gar nicht wechseln wollen.
Das lernst du in dieser Folge: Der Shackleton-Effekt: Warum brutale Ehrlichkeit bessere Bewerber liefert als Hochglanz-Versprechen. Recruiting vs. Employer Branding: Der Unterschied zwischen einem Sprint und einem Marathon. Die Avatar-Strategie: Wie du Profile erstellst, die über „MWD“ hinausgehen (und warum Hobbys wichtig sind). Der Eisberg: Wie du an die Talente kommst, die unter der Wasseroberfläche schwimmen. Onboarding: Warum 36 % der neuen Mitarbeiter kündigen, bevor sie überhaupt angefangen haben.
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Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company:https://www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich Willkommen zum Work Hard But Smart Podcast.
00:00:05: Dem Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer.
00:00:08: Ich bin Olaf Rosenbaum.
00:00:09: Ich bin Steuerberater und Strategieberater.
00:00:11: In diesem Podcast zeige ich dir, wie du aus deinem Betrieb ein strukturiertes und profitabeles Unternehmen machst.
00:00:16: Du bekommst Anregungen, du bekommst Impulse, Denkanstöße, aber vor allem klare, direkt umsetzbare Tipps, mit denen du, wenn du willst, morgen schon loslegen kannst.
00:00:25: Ohne Bullshit Bingo, ohne Berater, bla, bla.
00:00:27: Danke, dass du dabei bist und du nicht lang schnacken.
00:00:30: Reine zwei genügend.
00:00:35: Herzlich willkommen bei Folge zwölf des Podcasts Work Hard but Smart.
00:00:39: So, was machen wir heute?
00:00:41: Heute beschäftigen wir uns mit einem Thema, das ganz, ganz viele von euch umtreibt, nämlich mit der Frage, wie funktionierten das eigentlich so mit der Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterhalten und so weiter?
00:00:52: Oder aber auf den Punkt gebracht, wir besprechen Employer Branding.
00:00:57: Und wenn ich meinen Job gut mache heute und wir fertig sind mit der Folge, dann Habt ihr eine ungefähre Vorstellung davon, was Employer Branding ist?
00:01:04: Habt ihr eine konkrete Vorstellung davon, was es überhaupt gar nicht ist?
00:01:08: Und ich gebe euch eine Strategie, die ihr ab morgen sofort umsetzen könnt, um euer Employer Branding ins Laufen zu kriegen.
00:01:17: Warum?
00:01:18: Weil es hilft.
00:01:19: Bevor wir in das Thema Employer Branding so ganz, ganz tief reintauchen, ein paar Leitgedanken zum Employer Branding.
00:01:28: Und zwar müsst ihr... Folgendes beachten, wenn ihr sagt, ich brauche nächste Woche drei Leute, dann ist Employer Branding überhaupt ganz und gar nicht das richtige Mittel für euch, denn Employer Branding ist ein Marathon, kein Sprint.
00:01:43: Wenn ihr morgen nächste Woche drei Leute braucht, dann nennt man das Recruiting.
00:01:48: Hat mit Employer Branding nichts zu tun.
00:01:51: Recruiting kann auf Employer Branding aufbauen, aber Employer Branding ungleich Recruiting.
00:01:56: Merkt euch bitte, Employer-Bending ist Langstrecke, Recruiting ist schnell.
00:02:02: Das zweite ist geklaut bei Marty Neumeier, der sagt, eine Marke ist das Bauchgefühl, das jemand hat, wenn er an euer Unternehmen oder an die Produkte und Services von euch denkt.
00:02:15: Das Umgemünste auf Employer-Bending bedeutet, eine Employer-Marke, eine Arbeitgeber-Marke ist das Bauchgefühl, das die Arbeitnehmer haben, wenn sie an euer Unternehmen denken.
00:02:27: Also ganz, ganz wichtig, Emplor Branding ist eine Achtung.
00:02:31: Emotion.
00:02:33: Branding, eine Mark ist eine Emotion, das ist ein Bauchgefühl.
00:02:37: Wir werden nachher noch sehen, dass das leider überhaupt nicht beachtet wird, sondern dass in Stellen zeigen, immer Auto Quartett gespielt wird.
00:02:43: Kommen wir später zu.
00:02:46: Dritter Punkt.
00:02:47: Peter Drucker, mein Lieblingswirtschaftsmensch.
00:02:51: Peter Drucker sagte, alles ist Marketing.
00:02:55: Marketing ist das Unternehmen aus Sicht deines Kunden.
00:02:58: Auf Employer Branding gemünzt.
00:02:59: Alles ist Employer Branding.
00:03:01: Wie sehen eure Autos aus?
00:03:03: Wie sind die beklebt?
00:03:03: Wie laufen die Mitarbeiter rum?
00:03:04: Wie läufst du rum?
00:03:06: Wie stellt sich das Unternehmen nach außen nach?
00:03:08: Alles ist Employer Branding.
00:03:09: Ihr repräsentiert in jeder Sekunde am Tag euer Unternehmen, außer wenn ihr zu Hause nur in der Dusche steht.
00:03:16: Und selbst da.
00:03:17: Also, alles ist Employer Branding.
00:03:20: Employer Branding ist euer Unternehmen aus Sicht eurer Mitarbeiter.
00:03:24: oder euer zukünftigen Mitarbeiter.
00:03:28: Nummer vier ist Menschen arbeiten bei Menschen, denen sie vertrauen können.
00:03:34: Vier Leitgedanken, die ihr im Hinterkopf haben müsst, wenn ihr euch diesem Employer Branding Thema nähern wollt.
00:03:42: Ich lese euch jetzt gleich mal so eine standardmäßige Stellenbeschreibung vor bzw.
00:03:49: eine Personalanzeige, wie sie in Tausenden von Zeitungen zu finden ist oder aber auch bei Instagram zu finden ist oder oder oder wo auch immer Menschen Rekrutik betreiben.
00:04:01: So, die Firma South Pole.
00:04:04: Wir sind ein führendes international ausgerichtetes Unternehmen der Event- und Forschungsbranche.
00:04:09: Unsere Produkte und Dienstleistung setzen Maßstäbe.
00:04:12: Wir planen heute schon für morgen, denn Erfolg ist kein Zufall.
00:04:16: Wir wachsen und das ist ihre Chance.
00:04:18: Gestalten sie mit uns die Zukunft.
00:04:21: Für eine Reise in den Süden suchen wir per sofort MitarbeiterInnen, MWD.
00:04:27: Das bringen sie mit, damit sie perfekt in unser Team passen.
00:04:30: Teamorientierung, Flexibilität, analytisches Denken, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Hands on Mentalität.
00:04:37: Und das bieten wir.
00:04:39: Erleben sie Natur pur und so weiter.
00:04:42: Interessiert?
00:04:43: dann freuen wir uns auf ihre auszeigekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen oder irgendwie sowas.
00:04:48: Steht da drin und ganz ganz wichtig Gehaltsvorstellungen.
00:04:51: So, solche Anzeigen habt ihr wahrscheinlich selber schon vierzehntausendmal geschaltet oder aber man kann die sehen, wenn man irgendwie sich in solchen Gegenden rumtreibt, wo solche Anzeigen eben auftauchen.
00:05:02: Und jetzt kommt die gleiche Anzeige nur so, wie sie in Realität ausgesehen hat, nämlich die erfolgreichste Stellenanzeige, die es jemals auf diesem Planet gegeben hat.
00:05:14: Und jetzt erkläre ich auch, warum die so erfolgreich war.
00:05:17: Also, erschien, und acht, lasst mich mal lügen, ich weiß es gar nicht so ganz genau, sieben oder acht, Männer für gefährliche Reise gesucht, geringe Bezahlung, eises Kälte, lange Monate vollständiger Dunkelheit, ständige Gefahren, Rückkehr ungewiss, bei Erfolg, Ehre und Anerkennung.
00:05:37: Fertig.
00:05:38: Warum ist das jetzt die erfolgreichste Stellenanzeige der Welt?
00:05:41: Das kann ich erklären.
00:05:42: Diese Anzeige hat Sir Ernest Shackleton aufgegeben, als er für seine Endiolence-Reise an den Südpol eine Mannschaft zusammenstellen wollte.
00:05:49: Und das, was ich gerade vorgelesen habe, das war die Originalanzeige, nur eben halt auf Deutsch.
00:05:54: Und wer das erfolgt hat, Indiorens am Südpol gefunden, die ist nämlich im Pack-Eisstecken geblieben, zerdrückt worden und ist dann gesunken.
00:06:04: und die Anzeige war deswegen so erfolgreich, weil die gesamte Mannschaft sich über das Eis retten musste in Ruderboden und so weiter und es am Ende aller Tage geschafft hat.
00:06:16: Was lustig an der ganzen Geschichte ist, von den Leuten, die da unterwegs gewesen sind, am Südpol haben alle alle überlebt.
00:06:24: Der eine hat mal ein C eingebüßt und der andere hat irgendwie einen Appenfinger, aber die waren alle am Leben.
00:06:29: Warum?
00:06:30: Weil durch diese Form der Stellenanzeige Schäggelten nicht Männer gesucht hat und sozusagen Personal eingestellt hat, sondern die richtigen Männer und das richtige Personal.
00:06:44: Da waren nämlich bei dieser Anzeige nur Leute unterwegs, die absolut vollgasfest waren.
00:06:49: Haudigen, Leute, die polizeilich gesucht worden sind.
00:06:53: Dickenarm und großen Händen, so richtige Fundskirle, Seemänner, so richtige Typen.
00:06:59: Und die haben sich dort beworben und die hat Shackleton für diese Seepoolreise mitgenommen.
00:07:05: Und hätte er nicht genau solche Typen bei sich gehabt, wären die alle drauf gegangen.
00:07:09: Dadurch, dass das aber alle solche richtigen Seebären waren, haben sie überlebt.
00:07:14: So, was ist das mit euch zu tun?
00:07:17: Ihr müsst euch eins klar machen.
00:07:18: Ihr sucht nicht Mitarbeiter.
00:07:21: Ihr sucht... die richtigen Mitarbeiter.
00:07:25: Das ist das, was der erste Kanalfehler in Unternehmen, der permanent gemacht wird.
00:07:29: Ich suche irgendwen, ich weiß gar nicht so genau wen, ich sage zwar gar nicht so genau für was und nehme jeden Mitarbeiter, der nicht bei drei auf dem Baum ist.
00:07:38: Alles, was bei mir bewirbt, stelle ich ein.
00:07:40: Hätte Schäkelton das gemacht, wär er tot.
00:07:43: Also heute wär er sowieso, aber egal.
00:07:45: Er ist dann im übrigen paar Jahre später auch tatsächlich irgendwo am Südpool.
00:07:51: an der Lungenentzündung oder so gestorben.
00:07:53: Übrigens, kleiner Einschub noch mal zur Suche nach der Endurance und Entdeckung der Endurance.
00:07:57: Da gibt es eine ganz tolle Dokumentation drüber, die ich wirklich nur empfehlen kann.
00:08:01: Ich meine, sie sei vom National Geographic.
00:08:04: Sucht mal danach.
00:08:05: aus meiner Sicht sehr lohnenswert.
00:08:07: Also nochmal, ihr sucht die richtigen Mitarbeiter.
00:08:10: Und jetzt fangen wir an mit dem Employer Branding und zwar mit dem ersten Punkt.
00:08:16: Ich hatte euch ja gesagt, ihr kriegt von mir eine Strategie, ein Framework.
00:08:19: Wir fangen an mit dem Mit dem ersten Punkt dieses Frameworks bestehend aus, eins, zwei, drei, vier, fünf Punkten.
00:08:25: Also Punkt eins.
00:08:27: Wir beschreiben als allererstes den Mitarbeiter und zwar euren Traummitarbeiter in seiner Welt.
00:08:34: Wen sucht ihr denn eigentlich?
00:08:36: Was sind denn das für Leute?
00:08:38: Sind die... Groß, klein, dick, dünn, Mann, Frau, ich weiß rechtlich verboten, bliebler, blubs, aber man kann natürlich Anzeigen so gestalten, dass sich tendenziell eher Männer oder tendenziell eher Frauen angesprochen fühlen.
00:08:51: Aber ihr müsst euch darüber im Klaren sein, was suche ich da eigentlich für jemanden?
00:08:56: Und versuch das bitte so genau zu machen, wie irgendwie möglich.
00:09:01: Und ihr könnt das machen in Anlehnung an eine Marketingpersona, also an eine Kundenpersona.
00:09:07: Es stellt eine Mitarbeiterpersona beschreibt.
00:09:09: den Mitarbeiter, so genau wie es nur irgendwie geht.
00:09:12: Ich sage es nochmal, groß, klein, alt, jung, wie alt, was für ein Auto fährt.
00:09:16: Da hat er ein Haustier, wenn ja, Hund, Katze, weil wir wissen, Menschen, die Katzen besitzen und Menschen, die Hunde besitzen sind, unterschiedliche Menschen, Typen, ja, weil du mit diesem Tier nach unterschiedlich umgehen musst, eben, wenn ihr, wenn ihr Wert legt, das finde ich immer so bezeichnet, wenn ich ein Employer Branding Workshop mache mit mandanten Kunden.
00:09:37: Dann sagen die immer, ja, bei uns ist Teamfähigkeit.
00:09:40: Das ist bei uns ganz, ganz wichtig.
00:09:41: Und dann sage ich ihm, okay, dann holen wir mal die Lebensläufe.
00:09:44: Und dann werdet ihr mir ja die zeigen können, die Mitarbeiter, die Team Sport machen oder gemacht haben.
00:09:51: Denn danach werdet ihr wohl fragen im Bewerbungsgespräch, weil bei euch ist ja Team so wichtig.
00:09:57: Da gucke ich meistens irgendwie so in leere Gesichter und Ernte schweigen, weil das keiner abfragt.
00:10:04: Aber liebe Leute, wenn ihr Menschen sucht, die Team orientiert sein sollen und im Team arbeiten sollen, weil euch das so wichtig ist, dann müsst ihr doch darauf achten, dass ihr Leute einstellt, die im Team arbeiten können.
00:10:15: Und worauf ich achte, ist eben, haben die meine Sportart gemacht?
00:10:20: Wenn ja, ist das eine Teamsportart?
00:10:22: Oder haben die vielleicht was mit Pferden zu tun gehabt?
00:10:24: Weil erster Reiter, Entschuldigung, erst das Pferd und dann der Reiter.
00:10:28: Das heißt, ich muss mich erst mal um jemand anderen kümmern, nämlich um den Gaul.
00:10:31: Das heißt, ich habe eine Verantwortung für andere und nicht nur für mich selber.
00:10:36: Ist derjenige engagiert beim THW bei der freiwilligen Feuerwehr oder hat er mal irgendwas gemacht, woraus man ablesen kann, dass der in irgendeiner Form mal teamfähig gewesen ist?
00:10:45: Das macht aber keiner.
00:10:47: Alle schreien nach Teamfähigkeit, aber keiner achtet darauf, ob die Leute wirklich teamfähig gewesen sind.
00:10:52: Also nochmal weitergehend, beschreib bitte diesen Traummitarbeiter so genau, wie es irgendwie geht.
00:10:58: Das hat nachher auch im Recruiting eine Wichtigkeit.
00:11:02: Ich würde nur ein Beispiel geben von ganz vielen, wenn ihr einen Hundebesitzer sucht, der einen Familienhund hat.
00:11:07: und der eine Frau hat und zwei Kinder oder ein Mann hat und zwei Kinder und so ein familiärer Typ ist.
00:11:13: Mit welchem Foto werbt ihr in eurer Stellenanzeige?
00:11:16: Nein, nicht mit einem Schraubenschlüssel, sondern da ist selbstverständlich eine Familie drauf in den Dünen mit einem Irish Setter oder einem Golden Retriever oder sonst irgendwas.
00:11:25: Warum?
00:11:26: Weil dann die Leute eine Verbindung zu euch aufbauen, die sehen nämlich sich in diesem Foto.
00:11:33: Okay, und deswegen müsst ihr die Persona, die Mitarbeiter Persona so genau beschreiben, wie es nur irgendwie geht, damit ihr das richtige Recruiting machen könnt, damit ihr die richtige Ansprache an diese Mitarbeiter habt.
00:11:47: Also, nehmt eine Anleihe an die Marketing Persona und erarbeitet eine Mitarbeiter Persona.
00:11:54: Nummer zwei des Frameworks.
00:11:56: Also, wir haben einmal den Mitarbeiter in seiner Welt beschrieben.
00:11:59: Wie ist er?
00:12:00: Was macht er?
00:12:01: Welche Automage fährt er zum Beispiel?
00:12:03: Das ist auch ganz wichtig.
00:12:04: Volvo und Audi Fahrer unterscheiden sich voneinander.
00:12:09: So, und dieser Mitarbeiter, der sucht vielleicht eine neue Aufgabe.
00:12:14: Das ist Nummer zwei.
00:12:15: Was sucht denn der?
00:12:17: Wisst ihr das?
00:12:19: Wenn ihr nicht wisst, was der sucht, dann macht ihr genau das, was alle anderen auch machen.
00:12:24: Obstkorb, Kicker und Jobfahrrad.
00:12:28: Das ist so langweilig, deswegen wechselt niemand, außer jemand der Material eingestellt ist und den wollt ihr nicht, seinen Job.
00:12:36: Also was sucht der für eine Aufgabe?
00:12:37: Nicht was sucht der für einen Job, was sucht der für eine Aufgabe?
00:12:40: Dazu könnt ihr euch die Frage stellen, was für einen Schmerz hat dieser Mitarbeiter denn jetzt aktuell in seinem Job?
00:12:48: Warum sollte der also überhaupt darüber nachdenken diesen Arbeitsplatz zu verlassen?
00:12:53: Was tut ihm weh?
00:12:53: Und was macht den Mitarbeiter jetzt in seinem Job Freude?
00:12:58: Also, was gibt derjenige auf, der zu euch wechselt?
00:13:02: Und welche Aufgaben konkret erfüllt dieser Mitarbeiter denn jetzt gerade?
00:13:07: Und soll diese Aufgaben auch bei euch erfüllen?
00:13:09: Oder ist das ein Up Sale, was jeder macht, sozusagen?
00:13:12: Also muss der höherwertige Aufgaben machen oder ist es minderwertig, wie auch immer?
00:13:15: Ihr müsst wissen, A, welche Schwerzen hat er jetzt?
00:13:19: Was macht ihm Freude im Moment gerade?
00:13:21: Und welche Arbeiten erledigt der Mitarbeiter jetzt gerade?
00:13:25: Warum?
00:13:26: Weil ihr, wenn wir zum Beispiel mal über den Painpoint nachdenken über die Schmerzen, wenn der Mitarbeiter in seinem Job bestimmte Schmerzen hat, die ihn dazu veranlassen, überhaupt mit euch in Kontakt zu treten.
00:13:36: Und da hat man euch dieselben Schmerzen.
00:13:38: Rate mal, wie lange dabei euch ist.
00:13:40: Also ihr müsst nämlich die Schmerzpunkte beseitigen.
00:13:44: Kommen wir später zu.
00:13:46: Also Schritt zwei.
00:13:47: Was ist die Aufgabe?
00:13:49: Was treibt ihn um?
00:13:50: Und noch ein kleiner Einschub.
00:13:52: Betrachtet die Mitarbeiter suche so ein kleines bisschen wie so ein Eisberg.
00:13:55: Wenn ihr übers Wasser schippert, dann seht ihr die Spitze des Eisbergs.
00:13:59: Das sind Mitarbeiter, die auf dem Markt sind.
00:14:01: Ja, die kriegt ihr vom Arbeitsamt angeboten oder oder oder.
00:14:04: die findet man leicht.
00:14:06: Unter der Wasseroberfläche, was ihr nicht mehr seht, gibt es eine Rubrik von Mitarbeitern, die wechselwillig sind.
00:14:12: Die sitzen in ihrem Job, haben aber vor zu wechseln.
00:14:16: Aus welchen Grund noch immer.
00:14:18: Und darunter sitzen Mitarbeiter, die wissen jetzt noch gar nicht, dass sie wechseln wollen.
00:14:24: Und darunter sitzen Mitarbeiter, die kriechen ums Verrechnen aus diesem Job nicht raus, aus welchen Gründen auch immer, die werden den Job nicht wechseln.
00:14:31: Die Letzteren, die können ihr vergessen, aber die dazwischen, die, die nämlich heute auf ihrem Arbeitsplatz sitzen, denen geht es eigentlich gut, das sind gute Leute, die werden gehicht und gepflegt von ihren Arbeitgebern und die haben im Moment auch gar nicht das Bedürfnis zu wechseln, das sind eigentlich die, die ihr haben wollt.
00:14:48: die die oben sind, über der Wasseroberfläche, würde ich vorsichtig sein.
00:14:55: Also, wenn jemand die Region wechselt, also aus dem Süden kommt und in den Norden zieht, ja, dann in Ordnung.
00:15:02: Ja, aber wenn jemand, es gibt auch Mitarbeiter, die machen Arbeitgeberhopping und bei jedem Arbeitgeber gibt es dann irgendwie fünfhundert Euro mehr und so weiter.
00:15:08: Also, vorsichtig.
00:15:09: Ich suche immer gerne Mitarbeiter, die heute noch gar nicht wissen, dass sie bei mir arbeiten wollen.
00:15:15: Okay, Nummer drei.
00:15:18: Der Mitarbeiter oder der Arbeitnehmer, der findet dein Unternehmen.
00:15:24: Wie er das findet, kommen wir später zu, aber er findet das.
00:15:27: Und jetzt stellt euch mal die spannende Frage, was findet er denn da?
00:15:31: Der kommt auf den Webpage, da habt ihr die Immobilie fotografiert, natürlich im Herbst, ohne Blätter am Baum und mit dieser Wolkenlage und so weiter.
00:15:40: Also schlechtes Foto habt ihr selber gemacht mit dem Handy, weil Fotos kosten ja Geld.
00:15:44: Und da drunter habt ihr irgendwelche Stockfotos, wenn ihr ein Schweißereibetrieb habt, dann irgend so eine Flex, die gerade auf so einem Metall da rumblödelt oder ich weiß es nicht.
00:15:54: Generisch, Standard kann für jedes Unternehmen gelten.
00:15:58: Stockfotos, also gainend langweilig.
00:16:00: Dann habt ihr eine Job-Seite, da schreibt ihr genau den selben Scheiß rein, wie alle anderen auch.
00:16:05: Wer von den Leuten, die sagen, ich will eigentlich gar nicht wechseln, ich gucke noch mal so, wer sollte dann sagen, oh, wie toll, das ist ja super.
00:16:13: Da will ich arbeiten.
00:16:14: Überprüft mal eure Webpage darauf.
00:16:16: Setzt euch mal auf den Stuhl eines Arbeitnehmers und sagt, ihr wollt den Arbeitgeber wechseln.
00:16:21: Und dann guckt mal auf eure Webpage und schaut mal, ob das was ihr da findet, ob ihr das toll findet.
00:16:25: Ich schwöre euch.
00:16:26: Achtzig Prozent, neunzig Prozent von euch da draußen gucken auf ihre Webpage und sagen, oh, da finde ich eigentlich genau genommen nichts.
00:16:33: Ich würde bei mir auch nicht arbeiten.
00:16:35: Wenn das eure Antwort ist, dann braucht ihr mit Amplour Branding gar nicht... Na doch, ihr müsst damit anfangen, aber ein Teil des Employer Brandings ist, dann lasst ihr euch mit eurer Webpage mal beschäftigt.
00:16:44: Und Achtung, die Webpage muss strategisch aufgebaut sein.
00:16:48: Die sollen nämlich Mitarbeiter anziehen und nicht bunt und hübsch sein.
00:16:52: Die sollen Zweck haben, okay?
00:16:55: Gut, also was findet ihr?
00:16:57: Dann kommt die Frage, wer bist denn du eigentlich?
00:16:59: Sehe ich das irgendwo auf deiner Webpage?
00:17:01: Wer du bist, du als mein zukünftiger Chef, wer ist dein Unternehmen?
00:17:05: Was macht dein Unternehmen aus?
00:17:07: Wie arbeitet ihr?
00:17:09: Ja, also, warum?
00:17:11: Warum gibt es euer Unternehmen?
00:17:13: Wer bist du?
00:17:14: Was machst du?
00:17:15: Wie arbeitest du?
00:17:17: Und der aufmerksame Hörer eines Podcastes müsste jetzt eigentlich ein déjà vu haben und sagen, warte mal kurz, der Rede ist schon wieder das gleiche wie in Folge elf, Vision, Mission, Werte, gut aufgepasst.
00:17:30: Ja, er redet das gleiche, weil nämlich Vision, Mission, Werte ist genau ja das, was euch ausmacht und das müsst ihr natürlich auch im Employer Branding verwenden, um tatsächlich den richtigen Mitarbeiter mit euren Werten anzusprechen.
00:17:47: Ja, also als ob sich einer was dabei gedacht hätte, dass diese beiden Podcast Folgen aufeinander kommen.
00:17:54: Wahnsinn.
00:17:56: Also, Was finde ich, wenn ich nach deinem Unternehmen suche?
00:18:01: So, und jetzt möchte ich gerne, denkt an den Leitsatz von gerade eben, Menschen arbeiten gerne bei Menschen, denen sie vertrauen können.
00:18:08: Ich möchte, wenn ich bei dir anfange zu arbeiten, wenn ich mich bei dir bewerbe, wenn ich überhaupt den Gedanken habe, mich damit zu beschäftigen mit dir, dann möchte ich Vertrauen haben.
00:18:20: Okay.
00:18:21: Wie kann denn dieser Mitarbeiter Vertrauen finden?
00:18:23: Ihr müsst immer dran denken, der gibt was auf.
00:18:26: Und viele Mitarbeiter, die sich überhaupt nicht wohlfühlen, die wechseln den Arbeitgeber nicht, weil sie nicht wissen, ob es bei dem anderen nicht viel schlimmer wird.
00:18:33: Okay?
00:18:34: Menschen neigen dazu, sich auch in den schlimmsten Situationen einzurichten und mit diesen Situationen klarzukommen.
00:18:41: Und bevor die ihre Situation verändern muss, muss der Schmerz ganz, ganz hoch werden.
00:18:46: Es sei denn, ich habe die Möglichkeit zu vertrauen.
00:18:48: Ich weiß, oh, da wird es gut.
00:18:50: Wird es das?
00:18:51: Kann ich das irgendwo sehen?
00:18:52: Dann, wenn ich sage, oh, ich melde mich mal bei denen.
00:18:56: Und hier kommt auch die Frage bei dem Vertrauen, wo finde ich euch denn?
00:19:00: Stellt euch mal vor, der Mensch den ihr sucht, der spielt Fußball.
00:19:05: Ja, ihr habt also in eurer Arbeitgeberperson ausgemacht, das ist ein Mensch, der spielt Fußball oder hat Fußball gespielt und der hat acht oder neunjährige Kinder.
00:19:14: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kinder auch in irgendeiner Form Sport machen, Fußballspielen ist relativ groß.
00:19:19: Wo also gehört eure Werbung hin?
00:19:21: Richtig, in Kleinkleggersdorf und in Kluxenhausen, an die Bande vom TSV Rotweiß Bödelmann.
00:19:28: Da muss eure Bande hin, die gibt es für hundertfünfzig Euro im Jahr und da müsst ihr Das hinhängt.
00:19:34: nicht, weil ihr neunjährige Kinder einstellen wollt, sondern weil ihr die gelangweilten Eltern, die am Rand stehen und ihren Gören beim Fußball zu gucken, die wollt ihr haben, weil die gucken nämlich auf die Bande und freuen sich a. Oh, super, da unterstützt einer unsere Kinder.
00:19:47: Und b. Vor lauter langer Weile sehen sie, oh, da bietet ihr einen Job an.
00:19:50: Hm, kann ja mal gucken.
00:19:53: Vielleicht geht ihr da auch mal hin, wo ihr die Bande hingehängt habt und redet mit den Leuten.
00:19:57: Kann ja auch nicht schaden.
00:19:58: Also, ihr braucht die Touchpoints und zwar müsst ihr wissen, wo treiben sich die Menschen rum, die ihr haben wollt.
00:20:06: Stellt ihr fest, die sind bei der freiwilligen Feuerwehr, müsst ihr da auch hin.
00:20:09: Stellt ihr fest, die sind beim THW, müsst ihr da auch hin.
00:20:12: Stellt ihr fest, das sind Handballspieler, dann müsst ihr da auch hin.
00:20:15: Das heißt, ihr müsst die Touchpoints bedienen, indem ihr herausfindet, wo diese Leute sich rumtreiben.
00:20:23: Das wisst ihr aus eurer Arbeitnehmerpersona.
00:20:25: Da habt ihr es aufgeschrieben, was das für Typen sind.
00:20:28: Dann stellt sich die spannende Frage, wie kann der Arbeitnehmer Vertrauen fassen?
00:20:33: Gehen wir mal davon aus, ihr habt euch kennengelernt, der Arbeitnehmer sagt, okay, alles klar, ich komme mal, dann müsst ihr dem erklären, was passiert, nachdem er sich wohl entschieden haben wird.
00:20:44: Wenn du deinen Vertrag unterschrieben haben wirst, dann passiert folgendes, erstens, zweitens, drittens.
00:20:49: Man nennt das ganze Unboardingprozess.
00:20:52: Ihr braucht... Wenn ihr vorne im employer branding hervorragende arbeit leistet.
00:20:57: Einen ebenso hervorragenden onboarding prozess und nicht so wie es jetzt im moment bei euch abläuft.
00:21:02: Ja ding dong guten tag ich bin erneuere ich soll hier putzen.
00:21:07: Du bist neu mit.
00:21:07: dabei hat der chef gar nichts von gesagt.
00:21:09: warte mal chef.
00:21:10: Da ist irgendeiner der will hier arbeiten achja ja schickt immer zu heim in die halle.
00:21:14: Ja versteht ihr also kein onboarding prozess keine begrüßung kein blumstraus kein was weiß ich was man alles so macht.
00:21:21: Mein Tipp an euch setzt ein Partner ein, der sich um diesen Mitarbeiter zu kümmern hat, schult die Mitarbeiter darauf, wie sie mit neuen Mitarbeitern umzugehen haben, damit der Mitarbeiter ein gutes Entree hat.
00:21:32: Und das müsst ihr auch gleich von dem Vertragsabschloss mitverkaufen, dass ihr einen ausgefeilten, sehr, sehr guten Onboarding-Prozess habt, weil ich will euch vertrauen können.
00:21:41: Okay?
00:21:41: Vielleicht setzt ihr den Onboarding-Prozess schon an, bevor der neue Mitarbeiter überhaupt unterschrieben hat.
00:21:49: Auch da kann man Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass der Mitarbeiter Vertrauen fassen kann.
00:21:55: Im Übrigen, Haufe hat eine Umfrage gemacht, die haben die Erfahrung, dass die Kündigung kommt zwischen Unterschrift des Vertrages und dem ersten Arbeitstag.
00:22:09: Das heißt, die trieten gar nicht an.
00:22:12: Und dieses Ghosting kennt ihr auch, ihr habt dann eingestellt, aber da kommt einfach nicht.
00:22:15: Das hat was mit eurem Onboardingprozess zu tun.
00:22:18: Wenn jemand drei Monate Kündigungsfrist hat, der unterschreibt bei euch einen Vertrag und hört die nächsten drei Monate von euch nichts mehr bis dann der erste, was ich April da ist und der bei euch anfangen soll zu arbeiten, dann ist das einfach scheiße.
00:22:30: Ihr müsst die Leute, die ihr unterschrieben haben, vorher schon in irgendeiner Form in diesen Onboardingprozess einbinden, damit die Nähe zu euch kriegen und Vertrauen fassen können.
00:22:40: Also Partner an die Seitestellen, Mitarbeiter Schulen und ganz wichtig, meine Erfahrungen, insbesondere in Büros.
00:22:46: Da kommt der neuen Mitarbeiter, der sitzt um fünfzehn Leute im Büro.
00:22:48: Und dann geht einer mit dem durch die Gegend und sagt hier, das ist Heidi Yvonne Sabine Gavi.
00:22:55: Kein Mensch kann sich die ganzen Namen merken.
00:22:58: Und in der Tee Küche stehen die Leute dann zusammen und der neuen Mitarbeiter mag aber mit den anderen nicht reden, weil er leider vergessen hat, wie die heißen.
00:23:05: Gebt ihm also bitte ein sitzplan, wo die namen drauf die damit er da mal rauf luschern kann und sagen kann, ah, das ist die Sabine.
00:23:11: Okay, nur mal so als kleiner Rammtipp.
00:23:15: Okay, der Mitarbeiter hat Vertrauen gefasst und jetzt beginnt er deine Reise bei dir.
00:23:20: Wenn jetzt das, was auf dieser Reise kommt, mit dem was du vorher an Werten an Visionen, Missionen eben Unternehmenswert und so weiter propagiert hast, wenn er das nicht findet.
00:23:30: Also wenn tatsächlich Team gar nicht da ist, wird es problematisch.
00:23:34: Ihr braucht also Folgendes.
00:23:36: Ihr braucht eine Employer Value Proposition, das EVP genannt.
00:23:42: Das heißt, ihr müsst den Mitarbeiter überzeugen, dass er die richtige Wahl getroffen hat.
00:23:47: Gibt es zum Beispiel drei Mittel für Geld, Gesundheitsförderung, Fortbildung und für diesen.
00:23:54: Diese Employer Value braucht einen permanenten Verbesserungsprozess.
00:23:58: Gibt es auch eine tolle Abkürzung für KVP, kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
00:24:02: Ihr müsst diesen Prozess, was macht mich als Arbeitgeber aus?
00:24:07: Was biete ich meinen Leuten an als Goodies?
00:24:11: Das müsst ihr permanent verbessern und auf die Mitarbeiter abstellen und auf neue Situationen abstellen.
00:24:17: Und ihr könnt auch noch was ganz Beklopptes machen.
00:24:19: Ihr könnt auch einfach mal eure Mitarbeiter fragen, ob die zufrieden sind.
00:24:24: Macht Umfragen bei den Mitarbeitern.
00:24:26: Mache ich immer gerne, wenn ich in Employer Burning Beratungen reingehe, dass ich eine Benotungsumfrage mache, zum Beispiel mit folgenden Fragen.
00:24:36: Wie zufrieden bist du mit deiner persönlichen Arbeitsbelastung?
00:24:39: Wie zufrieden bist du mit der Stimmung in deinem Team?
00:24:42: Wie zufrieden bist du mit deiner Arbeitsumgebung?
00:24:45: Wie zufrieden bist du mit der Unternehmensführung und so weiter?
00:24:50: Wichtig ist, ihr müsst die Fragen so stellen, dass sie von eins bis zehn Minuten werden können und dann könnt ihr das auswerten und feststellen, wenn ihr eine vier oder eine fünf habt, dass ihr dann Bedarf habt, besser zu werden und könnt aktiv daran arbeiten.
00:25:03: Das nennt man kontinuierliche Verbesserungsprozess und ihr stellt euch permanent darauf ein, dass ihr eure Mitarbeiter in eurem Unternehmen so behandelt, wie ihr das gerne hättet.
00:25:14: Und toll wäre es, Denn alles das, was dir einen Werten propagiert, wenn das nicht, siehe Podcastfolge, Elf, wenn das nicht irgendwelche Worte sind, die da an der Wand oben blödeln, sondern wenn ihr das ernst meint.
00:25:25: Ich kenne einen Unternehmen, da wird propagiert, wir sind eine Familie.
00:25:30: Abgesehen davon, dass es sowieso Unsinn ist, ist es aber, das ist halt so bei denen, wir sind Familie und eine Familie und wir sind Freunde und wir gehen ganz toll miteinander um und ein tolles Team und helfen uns gegenseitig.
00:25:41: Und dann kommst du in das Unternehmen rein und alle siezen sich.
00:25:45: Alle.
00:25:46: Also ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich sitze meine Familie nicht.
00:25:49: Also schaut bitte, ob das, was ihr an Werten gerne hättet, ob ihr das auch tatsächlich lebt und ob ihr das auch umsetzt.
00:25:58: Und wenn ihr diesen Plan, diese Strategie anwendet, die ich euch jetzt kurz aufgezeigt habe und euch da weiter reinarbeitet und damit zumindest im ersten Schritt anfängt, dann Macht ihr euch damit auf den Weg, eben genau ein Employer Branding aufzubauen und dann ist auch der Fachkräftemangel für euch nicht mehr so problematisch.
00:26:17: Euer Problem nochmal ganz ganz wichtig ist es nicht Mitarbeiter zu finden.
00:26:21: Euer Problem ist es, die Achtung richtigen Mitarbeiter zu finden.
00:26:25: Bei allem denkt bitte auch an folgendes.
00:26:29: Nicht nur ihr repräsentiert euer Unternehmen, auch eure Mitarbeiter tun das.
00:26:35: Wenn ihr tolle Mitarbeiter habt, wenn ihr Mitarbeiter habt, die mit eurem Wertesystem übereinstimmen, wenn ihr Mitarbeiter habt, die euer Unternehmen total toll finden, dann gibt es keine bessere Werbung, kein besseres Employer-Branding für euch, als wenn eure Mitarbeiter vielleicht aus dem Unternehmen irgendwas posten, bitte nicht angeordnet, bitte nicht gestellt.
00:26:52: Aber toll wäre doch, wenn sie es aus sich heraus machen.
00:26:55: Und was Positives machen, wenn du eine Dachdeckerei hast und einer steht auf dem Dach und macht da irgendwelche Faxen, machen Foto.
00:27:01: Und wenn die Mitarbeiter das dann bei Instagram posten, ist das die beste Werbung, die ihr machen könnt.
00:27:07: Sowieso nochmal so als kleiner Seitentipp nochmal.
00:27:11: Mitarbeiter, insbesondere im Bau, kommen auch mit anderen Mitarbeitern aus dem Bauwesen zusammen.
00:27:16: Und wenn ihr neue Mitarbeiter sucht, dann frag doch mal eure Mitarbeiter, ob die ein Kände ins Team passen würde.
00:27:22: Nur mal so am Rande.
00:27:24: Gut.
00:27:25: Also ich habe euch einen Framework, ich habe euch eine Strategie gegeben.
00:27:28: um jetzt den ersten Schritt zu machen, um jetzt einen Einstieg zu finden, morgen euch hinzusetzen und zu sagen, so wie fange ich jetzt an?
00:27:36: Dafür gibt es gleich noch was auf die Ohren, nämlich den übergradbar Smart-Tab.
00:27:41: Setz dich irgendwo hin, wo du Ruhe hast oder geh spazieren, mach was immer du willst, um den Kopf freizukriegen.
00:27:47: und dann stell dir folgende Frage.
00:27:49: Warum sollte irgendjemand auf diesem Planeten, auf die Idee kommen, gerade bei dir zu arbeiten?
00:27:56: Warum solltet er das tun?
00:27:57: Oder die?
00:27:59: Wenn du das nicht beantworten kannst, dann kann es derjenige, den du gerne bei dir arbeiten lassen würdest, auch nicht beantworten.
00:28:06: Du musst eine Antwort auf diese Frage haben.
00:28:09: Such nach den Schmerzpunkten.
00:28:11: Was gefällt dem Mitarbeiter jetzt gerade nicht und guck nach, ob du diese Schmerzpunkte löst.
00:28:17: Im Baut zum Beispiel ganz oft gehört, wir arbeiten immer mit kaputten Werkzeugen oder haben gar keine.
00:28:22: Und neben mir sitzt einer, der hat alles von Hilty.
00:28:26: Das ist ein Wechselgrund für Leute auf dem Bau.
00:28:29: Und wenn jemand viel im Auto sitzt, wäre das total cool, wenn er ein vernünftiges Auto hätte.
00:28:34: In der Steuerberatung.
00:28:35: Was für Mandate muss ich hier betreuen?
00:28:37: Ist das alles so Mandate, die keiner so gerne macht?
00:28:40: Oder ist das tolle Mandate?
00:28:41: Wie sieht die Mandantenliste aus?
00:28:43: Und so weiter.
00:28:44: Also von Branche zu Branche sind die Schmerzpunkte komplett unterschiedlich.
00:28:48: Aber ihr kennt ja eure Branche.
00:28:51: Im Zweifel fragt eure Mitarbeiter.
00:28:53: Vielleicht habt ihr das in Bewerbungsgesprächen, das schon mal gehört.
00:28:55: Die Frage, warum wechseln sie überhaupt?
00:28:57: Warum wollen sie da weg, wo sie jetzt gerade sind?
00:29:00: Das ist so eine total normale Frage.
00:29:02: Und vielleicht erinnert ihr das noch oder, dass wir kaum auszuhalten, vielleicht habt ihr es euch auch sogar aufgeschrieben.
00:29:07: Also, was sind die Schmerzpunkte?
00:29:10: Und löst euer Unternehmen diese Schmerzpunkte?
00:29:13: Oder aber, auch schon oft erlebt, bei euch ist es noch beschissener, dann habt ihr noch ein bisschen Arbeit vor euch.
00:29:19: Und dabei wünsche ich euch, Super viel Spaß und maximalen Erfolg.
00:29:26: Das war der Podcast Work Hard But Smart.
00:29:28: Ich bin Olaf Rosenbaum und sage Danke fürs Zuhören.
00:29:31: Wenn du dich zu dem Thema dieser Podcast Folge mit mir austauschen möchtest, ich freue mich auf dich, melde dich gerne bei mir.
00:29:37: Und bis zum nächsten Mal.
00:29:39: Denk dran, harte Arbeit ist gut, aber nur smart wird sie wirksam.
00:29:43: Work Hard But Smart.
00:29:44: Bis bald.
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