#13: Der 60.000-Euro-Fehler: Warum dein Onboarding-Prozess Kapital verbrennt (und wie du ihn systematisierst)
Shownotes
Du hast intensiv rekrutiert, der Arbeitsvertrag ist unterschrieben – und dann? Genau an diesem Punkt verlieren viele Unternehmer das Spiel. Ein ineffizientes Onboarding kostet dich durch Fluktuation und Produktivitätsverlust schnell bis zu 60.000 Euro. In dieser Episode zeige ich dir, warum die Einarbeitung neuer Mitarbeiter kein HR-Zufallsprodukt ist, sondern ein knallharter Geschäftsprozess deines MPP-Systems (Menschen, Prozesse, Produkte).
Das lernst du in dieser Folge: • Warum die ersten 90 Tage kompromisslos über Bleiben oder Gehen entscheiden. • Die 3 essenziellen Phasen eines professionellen Onboardings, die auch ohne eigene HR-Abteilung reibungslos funktionieren. • Wie du die gefährliche Lücke im Pre-Boarding schließt und Ghosting am ersten Tag verhinderst. • Wie du dich als Geschäftsführer aus dem Einarbeitungs-Flaschenhals befreist. • Ein konkreter, pragmatischer Plan, den du mit einem simplen Blatt Papier sofort ab Montag in deinem Betrieb umsetzen kannst.
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Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company:https://www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich Willkommen zum Work Hard but Smart Podcast.
00:00:05: Dem Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer.
00:00:08: Ich bin Olaf Rosenbaum, ich bin Steuerberater und Strategieberater.
00:00:11: In diesem Podcast zeige ich dir wie du aus deinem Betrieb ein strukturiertes profitables Unternehmen machst.
00:00:16: Du bekommst Anregungen, du bekommest Impulse, Denkanstöße aber vor allem klare direkt umsetzbare Tipps mit denen du wenn du willst morgen schon loslegen kannst.
00:00:25: Ohne Bullshit Bingo!
00:00:26: Ohne Berater blablabla.
00:00:27: Danke dass du dabei bist.
00:00:29: und nun nicht lang schnacken Reine zwei genügend.
00:00:42: Was machen wir heute?
00:00:44: In der letzten Folge haben wir über Recruiting und Employee Branding gesprochen, die Frage beantwortet warum niemand deine Stellen anzeigen ließ und wie du die richtigen Leute findest.
00:00:54: Heute gehen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung nämlich was passiert denn eigentlich wenn du die Richtigen Leute gefunden hast?
00:01:02: Denn häufig verlieren Unternehmer genau an diesem Punkt das Spiel, nicht beim Finden sondern beim Halten.
00:01:10: Und wenn ich meinen Job heute gut mache dann hast du am Ende dieser Folge drei Dinge gelernt nämlich erstens warum die ersten neunzig Tage überbleiben oder gehen entscheiden und was das mit deinem Menschenprodukte-Prozessesystem zu tun hat.
00:01:25: Du erinnerst dich?
00:01:25: Das Betriebssystem für deinen Unternehmen.
00:01:28: Falls du jetzt eine Änderungslücke hast Geh ruhig noch mal in die ersten drei Folgen dieses Podcast, da wird das erläutert.
00:01:36: Zweitens wirst du gelernt haben, die drei Phasen eines Onboardings, dass auch ohne eine HA Abteilung funktioniert und dich als Flaschenhals entlastet.
00:01:46: Das dritte ist ein konkreter Plan den du eigentlich ab Montag umsetzen kannst.
00:01:51: Und nun nicht lange schnacken, jetzt geht es los!
00:01:55: Gucken wir uns auch mal so eine Standard Ausgangssituation an.
00:01:58: Du hast jemanden gefunden, endlich nach langer Suche und Sichtgesprächen unterschreibt jemand den Arbeitsvertrag und du atmest auf, du freust dich die Stelle ist besetzt Problem gelöst und dann passiert häufig erstmal Gornix.
00:02:12: So der Mitarbeiter hat ne Kündigungsfrist je nachdem drei Wochen bis drei Monate vier wochen vielleicht.
00:02:18: Und Dann kommt der Mitarbeiter.
00:02:20: im ersten Tag kriegt ein Schreibtisch vielleicht einen Kaffee und dann wird so gesagt so schau ich mal um.
00:02:25: Und wenn du fragst, dann frag einfach.
00:02:27: Kommt das irgendjemanden da draußen bekannt vor?
00:02:29: Ist doch ein Standard.
00:02:30: und dann sitzt der Mitarbeiter aber da einsam und verlassen und weiß nicht so recht was er tun soll.
00:02:38: Die Realität tatsächlich in kleineren Unternehmen ist dass Onboarding so nebenbei passiert, selbst parallel im Tagesgeschäft.
00:02:47: also du steckst fest in dem was du zu tun hast und dann kommt auch noch dein neuer Mitarbeiter und es eigentlich mehr ein Störfaktor.
00:02:52: klar sagst du einen guten Tag irgendwie muss der von Anfang an mitlaufen.
00:02:58: Das ist natürlich von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.
00:03:00: im Handwerk, kannst du den natürlich gleich mit auf die Baustelle nehmen.
00:03:03: aber wenn du eben so eine Büro-Tätigkeit hast dann sitzt er da in seinem Schreibtisch und neuer.
00:03:10: Es gibt Studien zu solchen Zuständen und zwölf Prozent der Angestellten sind mit ihrem Einarbeitungsprozess Achtung zufrieden.
00:03:22: also nur zwölfe Prozent Der Mitarbeiter sind mit dem Onboarding zufrieden.
00:03:28: Das ist echt wenig, ne?
00:03:30: Also fast neun von zehn Mitarbeitern sagen das ihr onboarding nicht gut war.
00:03:36: und wenn ein Neuer Mitarbeiter nach drei Monaten kündigt Ist das nicht das Problem sondern das ist eigentlich das Symptom.
00:03:44: Das Problem ist nicht dass der kündigte.
00:03:46: Dass es die Folge aus dem was vorher falsch gelaufen ist.
00:03:49: Onboarding is Achtung!
00:03:50: Ein Prozess.
00:03:51: MPP Menschenprozesse Produkte.
00:03:54: Also Onboarding ist ein Prozess.
00:03:56: Und wenn dieser Prozess nicht funktioniert, dann blockiert das eigentlich den gesamten Prozessablauf.
00:04:02: Jetzt kannst du sagen, okay so schlimm ist es doch nicht.
00:04:05: Doch ihr wisst ja ZDF zahlen Datenfakten.
00:04:11: Es gibt Studien, wonach so einen Fluktationsausfall etwa dreinvierzigtausend Euro kostet.
00:04:20: durch stiegende Gelder heute eher so fünfzig bis sechzig tausend.
00:04:24: Und wo geht das Geld hin?
00:04:25: Ihr sucht, ihr habt Eintrittskosten.
00:04:27: Ihr habt verlorenes Know-how wenn der nach der Einarbeitung wiedergeht.
00:04:32: Achtzehn Prozent nach einer Studie von SoftGarden, achtzehn prozent einen neuen Mitarbeiter kündigen in den ersten noch hundert Tagen und dann beginnt er wieder anzusuchen Stellenanzeigen zu schalten oder wie auch immer ihre Suche gestaltet.
00:04:44: Einberechnen müsst ihr auch, wenn ihr zum Beispiel im Dienstleistungssektor tätig seid dass dieser Mitarbeiter Die Dienstleistung nicht erbringt.
00:04:53: Es ist kein Mitarbeiter da, der die Dienstleistungen erbrängt im Handwerk genauso und euer Umsatz sinkt dadurch schlicht ergreifend.
00:05:01: Der Hammer bei der ganzen Geschichte ist laut Page Group eine andere Umfrage kündigen thirty-fünf Prozent der Leute am ersten Tag oder denken zumindest über eine Kündigung nach.
00:05:13: Am ersten Tag, thirty-five Prozent!
00:05:17: Ja das ist kein Tippfehler?
00:05:19: Das is so.
00:05:20: ja also Der ist noch gar nicht angekommen.
00:05:22: der Mitarbeiter und überlegt schon, ob er wieder verschwinden soll oder zumindest überlegt da, ob wir einen Fehler gemacht haben.
00:05:27: Wenn du fünf Mitarbeiter hast und einer geht dann fehlen dir schlachartig zwanzig Prozent der Belegschaft.
00:05:33: bei tausend Mann Unternehmen macht das vielleicht nicht so schlimm sein.
00:05:37: Bei kleineren Unternehmen ist es ein Problem wenn einer sofort wieder abhaut Und dann bist du wieder der operative Flaschenheiz und du bist wieder derjenige der in dem Rekrutting fest hängt statt Am Unternehmen zu arbeiten, du arbeitest wieder im Unternehmen.
00:05:52: Das ist also ein Riesenproblem und dabei ist Onboarding eigentlich kein Hexenwerk.
00:05:59: Wie geht man da jetzt ran?
00:06:01: Ich kann dir nur so ein bisschen beschreiben wie wir daran gehen.
00:06:03: es gibt tausend Möglichkeiten Onboarding Prozess zu gestalten und jeder hat auch eine Meinung zu.
00:06:08: ich natürlich auch ich kann euch nur sagen was ich glaube was in der Praxis für unser Level von Unternehmen funktioniert von Konzernebene, sondern kleine Unternehmen.
00:06:20: Also drei Phasen eines Onboarding-Prozesses und wenn du diese drei Phase richtig bedienst, wenn du die Hebel setzt dann hast du schon mal achtzig Prozent deiner Probleme bei der Einarbeitung gelöst.
00:06:31: Phase eins ist die Phase vor dem ersten Tag also bevor der Mitarbeiter kommt.
00:06:38: Der Zeitraum zwischen Vertrag unterschrieben und Mitarbeiter kommt rein das Preboarding.
00:06:44: Viele Arbeitgeber machen so einen vielerndenken, ach naja gut, da hat er ja unterschrieben.
00:06:48: und jetzt kann ich mich entspannt zurücklehnen.
00:06:50: Falsch!
00:06:51: Zwischen Unterschriften im ersten Arbeitstag besteht auch eine Unsicherheit über dreißig Prozent der Unternehmen haben das schon erlebt dass ein Mitarbeiter in dieser Phase zwischen Unterschrift des Arbeitsvertrags und ersten Tag wieder abspringen.
00:07:07: Und heutzutage ist ja dieses No-Show oder dieses Ghosting nennt man das ja auf Neue Deutsch Auch bei Unternehmen und Arbeitnehmern ein Problem.
00:07:17: Die kommen einfach nicht!
00:07:18: Der erste Tag ist da, du wartest, dass das auf den Hof wird?
00:07:21: Kommt nicht!
00:07:22: Sechsunddreißig Prozent glaube ich sind es.
00:07:23: in der Studie von Unternehmen haben diese Erfahrungen schon gemacht.
00:07:29: Nochmal beim Tausend-Mann-Unternehmen ärgerlich verkraftbar, beim Fünftbahnunternehmen nicht so.
00:07:36: Warum passiert
00:07:37: das?!
00:07:38: Warum also verschwinden diese Mitarbeiter zwischen Arbeitsvertrag und ersten Tag?
00:07:42: Weil in dieser gesamten Phase Funkstille herrscht.
00:07:46: Es kommt von euch nichts mehr.
00:07:48: Man mag es sein, dass da irgendein anderer um die Ecke kommt, er ist netter als ihr und es gibt noch hundert oder mehr.
00:07:52: und dann sagen sie nur ich hab nix mehr gehört von dem wo ich unterschrieben habe, dann kann ja auch bei dem anderen unterschreiben.
00:07:57: Macht das anders schreibt zum Beispiel eine Willkommensnachricht, schickt eine persönliche Nachricht, sagt Mensch toll klasse.
00:08:02: wir freuen uns, dass du anfängst super bis bald.
00:08:06: Erledige schon im Vorwege den Papierkram.
00:08:09: Das ist also alle Formalitäten, die Steuer-ID und Bankverbindung und was man alles so braucht für die Einrichtung des Lohnkontos weil das ist total nervig wenn der Mitarbeiter sich ja dann im Zweifel auch auf seinen Arbeitsplatz freut, wenn er bei dir ankommt und erst mal die ganzen Formulare ausfüllen darf Und ihr habt einen Anlass euch vorher schon mit dem Mitarbeiter in Verbindung zu setzen.
00:08:33: Der hört mal wieder etwas Und ihr könnt die ganz Papikramen im Vorwege schon machen.
00:08:39: Dann bereitet bitte den Arbeitsplatz vor, baut eine Checkliste dafür damit ihr das nicht selber machen müsst.
00:08:44: Baut eine checkliste was alles da sein muss.
00:08:47: Der Computer muss laufen, E-Mail Adresse muss angelegt sein der Schreibtischstuhl muss funktionieren.
00:08:54: toll wäre auch wenn überhaupt einer da ist.
00:08:56: Auch schon erlebt ne?
00:08:58: Das schreibtisches eingerichtet Und vielleicht habt ihr ja ein Straßblumen auf dem Schreibtisch stehen oder irgendwas anderes.
00:09:05: Ihr könnt mal das in kleiner Seitentippen, mal auf Pinterest oder Instagram gehen und mal so nach on-boarding gucken.
00:09:11: Da gibt es von großen Konzernen die ganzen Googles dieser Welt und wie die alle heißen Leute, die macht so einen Unpacking von ihrem Begrüßungspaket.
00:09:22: Ich weiß, ihr seid nicht Google aber man kann davon trotzdem bisschen was lernen.
00:09:25: Warum schickt ihr den Mitarbeiter nicht ein kleines Paket mit der Tasse im T-Shirt und Hut?
00:09:30: Es ist wieder etwas, ein Signal das ihr sendet.
00:09:33: Dass ihr den Mitarbeiter willkommen seid und dass ihr euch auf den freut.
00:09:36: Also baut euch da irgendeine Form von Checklist zusammen damit dieser Arbeitsplatz eingerichtet ist Und dann auch ganz tolle Sache informiert bitte das Team.
00:09:46: Nichts ist schlimmer als wenn der Mitarbeiter am ersten Tag kommt oder alle gucken die mit großen Augen an und sagt oh ach du bist neu hier haben wir gar nichts von gewusst.
00:09:55: ja weiß ich jetzt auch nicht.
00:09:56: setz dich da erst mal hin Ja?
00:09:58: Nicht gut Heißt also Preboarding bedeutet, dass du diesem Menschen zeigst, das du dich auf ihn freust.
00:10:06: Dass ihr euch auf ihnfreut und zwar bevor derjenige da ist.
00:10:11: Baut euch irgendeine Form dieser Phase eins zusammen die für euren Betrieb Sinn macht.
00:10:18: Die aber trotzdem Gefühle vermittelt an den neuen Kollegen.
00:10:24: Kommen wir zu Phase zwei.
00:10:25: Phase zwei ist der erste Tag.
00:10:28: Der erste Tag ist so wie ein erstes Date.
00:10:30: Vielleicht kann der eine oder andere sich ja noch daran erinnern, wie das erste Date war früher mal.
00:10:34: Der erste Arbeitstag ist genauso.
00:10:37: Es gibt keine zweite Chance einen ersten Eindruck zu machen.
00:10:41: Schöner Spruch aus dem Glückskeks.
00:10:43: aber also es ist immer dran denken.
00:10:45: Fünfunddreißig Prozent der Leute entscheiden sich emotional bereits am ersten Tag wieder verschwinden zu wollen.
00:10:51: Also darf dieser erste Tag nicht zwingend nur Arbeitstag sein oder vielleicht sogar gar nicht, sondern das ist so der Willkommenstag.
00:10:59: Also persönliche Begrüßung selbstverständlich bist du da.
00:11:02: Selbstverständlich nimmst du dir die Zeit den Mitarbeiter persönlich zu begrüßen, fünfzehn Minuten Zeit nehmen, nicht die Vertretung, nicht das Sekretariat, nicht sonst irgendwer, sondern du selber zeigst damit also Du bist mir wichtig!
00:11:18: Dann nimmest du den Mitarbeiter mit und stellts in dem Team vor oder aber übergibst den Mitarbeiter an einen Parten komme ich gleich zu.
00:11:28: Also einmal durch den Betrieb, hier ist dies, das hier ist jenes.
00:11:32: was gerne auch noch da sein sollte ist ein schriftlicher Einarbeitungsplan also wirklich schriftlich.
00:11:37: auf dem Blatt Papier gibt es der neuen dem neun in die Hand.
00:11:41: Da steht drauf Was passiert heute?
00:11:43: Was passiert diese Woche?
00:11:45: Was passiert im ersten Monat?
00:11:47: welche Termine hat er die neue Welche Gespräche und so weiter.
00:11:52: Gebt dem Menschen Orientierung, weil Orientierung nimmt den Stress raus.
00:11:57: Weil der neue Mitarbeiter die neue Mitarbeiterin ist gestresst.
00:12:01: Das ist alles neu es ist alles anders.
00:12:04: Oh Gott oh Gott.
00:12:05: dann war's vielleicht ein scheiß Onboarding oder die hat drei Monate lang nichts von euch gehört.
00:12:09: Hat sowieso einen Scheißgefühl.
00:12:11: da kann es wirklich helfen und das würde euch ja genauso gehen dass man mal einen Plan hat, den man sich angucken kann.
00:12:17: Da steht alles drauf.
00:12:19: Dann und jetzt kommen wir zum nächsten Punkt nämlich zu dem Paten.
00:12:24: Stellt der Mitarbeiterin, stellt ihr Mitarbeiter einen erfahrenen Paten an die Seite also ein Erstansprechpartner für alles.
00:12:33: wo ist die Kaffeemaschine?
00:12:35: Wo ist der Kühlschrank?
00:12:36: wie funktioniert der Drucker?
00:12:37: was bedeutet das?
00:12:38: werden auf den Fleischsalaten gelber Zettel?
00:12:40: ach der gehört Martin da dürfen wir nicht beigehen.
00:12:43: ja alle solche Dinge die in keinem Handbuch stehen die aber gut zu wissen sind nicht dass Martin kein Fleischsalat hat und wieder austicken Ihr wisst, wie Martin ist.
00:12:51: Jeder hat so einen Martin im Betrieb.
00:12:53: Das nimmt dir als Chef einmal die Last von der Schulter.
00:12:56: und natürlich ist es so das von Mitarbeiter zu Mitarbeiter auch noch anders gesprochen wird als vom Chef zum Mitarbeiter.
00:13:02: also gibt er neuen, gibt dem neuen Partner in die Hand, die denjenigen dann in das Unternehmen einführt.
00:13:10: Und da habt ihr schon mal ganz viel Stress aus der ersten Zeit beseitigt.
00:13:15: nochmal ein Hinweis wie wir's bei uns machen Wenn ein neuer Mitarbeiter kommt, dann soll bitte jeder der Mitarbeiter die schon da sind mit demjenigen einen Termin machen um in einem eins zu eins Gespräch einander besser kennenzulernen.
00:13:30: Ich bin gerade dabei so ein Leitfaden zu entwickeln.
00:13:32: nicht dass sich die beiden gegenüber sitzen und ich wissen worüber sie reden sollen.
00:13:36: deswegen gibt es eine Art Leitfahrten an die Hand mit Gesprächsthemen ja um dieses Gespräch auch in Gang zu bringen.
00:13:43: Nicht jeder ist so eine Plautatasche wie Menschen die Podcasts aufnehmen, deswegen kann es sein, dass ein bisschen Hemmung da ist Gespräche zu führen und häufig wissen Menschen auch nicht welche Frage sie dem anderen vielleicht stellen können.
00:13:56: So das war die Phase zwei.
00:13:59: wenn ihr das richtig geil hinkriegt dann habt ihr schon eine Menge gewonnen.
00:14:04: aber jetzt kommt die Phase drei.
00:14:06: Phase drei sind so die ersten neunzig Tage, sechzig Tage.
00:14:09: neunzig Tage müsst ihr auf euer Unternehmen zuschneiden.
00:14:12: was diese Eingewinnungsphase um fast wie viele Tage, das ist die Langstrecke.
00:14:19: In den ersten Wochen auf jeden Fall vielleicht sogar ja in den ersten drei Monaten, die entscheiden darüber ob jemand tatsächlich fest im Unternehmen bleibt oder ob der irgendwie gedanklich schon auf der Flucht ist.
00:14:31: und hier solltest du auch Zeit investieren damit du nach hinten raus auch wirklich Ruhe hast.
00:14:38: Was machen wir?
00:14:40: In diesen drei Monaten?
00:14:41: was empfehle ich dir zu tun?
00:14:44: Drei Dinge.
00:14:45: Erstens mach regelmäßige Gespräche.
00:14:48: oder auf Englisch sagen wir heute Check ins, ne?
00:14:52: Nicht bitte bis zum Ende der Probezeit warten.
00:14:54: Probe Zeit ist ein rechtliches Konstrukt da hat keiner Bock drauf.
00:14:58: sondern nimm dir denjenigen regelmäßig.
00:15:01: ob es jetzt im Wochenton sein muss weiß ich nicht.
00:15:03: musst du selber wissen in deinem Unternehmen wie das gut funktioniert.
00:15:06: und dann kein endloses Gespräch.
00:15:09: zehn Minuten fünfzehn Minuten ja vielleicht einmal die Woche halb Stunde hast du aber fertige Fragen.
00:15:16: Du weißt, was für eine Frage es ist?
00:15:17: Wie geht's dir?
00:15:18: Wie kommst du klar?
00:15:19: Was fehlt dir?
00:15:20: wie kann ich dir helfen?
00:15:21: Welche Schwierigkeiten kann ich für dich
00:15:23: beseitigen?".
00:15:24: Toll wäre es wenn ihr auf der ganzen Reise den Gedanken entwickeln könntet dass ihr für die Mitarbeiter arbeitet als Chefs und nicht die Mitarbeiter vor euch.
00:15:35: das ist schon hohe Schule nennt man diene geführung.
00:15:38: ist bei uns im betrieb so manchmal?
00:15:40: leider ja ist aber eine neue Podcastfolge wert.
00:15:46: Okay, Punkt zwei klare Meilensteine.
00:15:50: definiere genau was du nach dreißig sechzig neunzig Tagen erreicht haben möchtest.
00:15:55: ja nicht das der Mitarbeiter machen soll sondern was ihr gemeinsam erreicht haben wollt.
00:16:02: kann er dies schon selbstständig erledigen über den Bereich schon übernehmen für den hervorgesehen ist dann Wissen aber beide, okay bis da und da sollte gerne das reichen.
00:16:13: Auch das wieder gibt den Mitarbeiter Sicherheit.
00:16:18: Und drittens Feedback funktioniert in zwei Richtungen nicht nur eine.
00:16:23: Also nochmal die Frage!
00:16:25: Nicht nur gucken oder das Team fragen wie macht er neue sich?
00:16:29: Wie macht sie neu sich?
00:16:30: sondern frag doch einfach mal du hör mal was läuft bei uns schief.
00:16:35: Hast du andere Erfahrungen aus deinem Betrieb, was können wir besser machen?
00:16:38: Ist bei mir ein Standard mache ich immer dass sich einerseits dem Paten beauftrage damit die Fragen die ihm gestellt werden aufzuschreiben.
00:16:50: Die neue soll bitte aufschreiben welche unklaren Positionen da gewesen sind oder welche Unklarheiten bestanden haben beim Eintritt.
00:16:58: warum?
00:16:59: weil wir unseren Onboarding Prozess dadurch immer weiter verbessern können.
00:17:03: Bei uns ist es nun so, dass wir eine sehr geringe Fluktuation haben und auch nicht besonders häufig neue Mitarbeiter einstellen.
00:17:08: Deswegen hakelt diese Checkliste auch nach Jahren immer noch weil wir hier nicht jede Woche neue Leute durchschleusen.
00:17:16: Ja ich weiß das unser Onboarding Prozess so einigermaßen ist.
00:17:20: der hat aber auch Schwächen.
00:17:22: Du kannst aber nicht diesen Prozess in Detail sozusagen auf dem Trocken-Doc durchspielen.
00:17:28: Das funktioniert nicht sondern da muss sich in der Praxis ergeben.
00:17:31: Aber nutzt das, einmal nutzt den Partner, der schreibt die Fragen auf.
00:17:35: Nutzt den neuen Mitarbeiter, der soll aufschreiben was nicht funktioniert hat damit du deinen Onboarding-Prozess an diesen Stellen verbessern kannst.
00:17:42: Das hilft gegen Betriebsblindheit.
00:17:44: und dann ganz klar jetzt losgelöst vom Onboarding ist es... Vollkommen klar.
00:17:50: Wenn hier bei uns in der Steuerberatung Mitarbeiter anfängt, dann frage ich denen wie macht ihr das?
00:17:54: In der Buchhaltung oder wir?
00:17:55: hast du das bisher kennengelernt in deinen Betrieben?
00:17:56: Wie geht er vor?
00:17:58: gibt es irgendwas wo du sagst Mensch der Prozess bei euch da hakelt?
00:18:01: Wir machen das so und so Wollen wir das hier nicht auch so machen Sollte zu einem Standard gehören denn ihr wisst ja Das bessere ist immer der Feind des guten.
00:18:12: fein zusammengefasst drei Phasen Phase eins bereitet den Boden für den Mitarbeiter, rollt den Teppich aus sozusagen.
00:18:21: Phase zwei baut durch den on-boarding Tag, durch den ersten Arbeitstag Vertrauen auf.
00:18:28: und Phase drei sichert dieses Vertrauen, erweitert das Vertrauen und Achtung, sichert die Produktivität deines Unternehmens denn da willst du ja eigentlich hin.
00:18:37: deswegen hast du ja Mitarbeiter damit sie eben produktiv für dich tätig sein können.
00:18:42: und wenn das ganze auch noch mit Spaß funktioniert, mit Freude funktioniert oder der Mitarbeiter lange bei dir bleibt Jo, dann hast du gewonnen.
00:18:50: und ganz wichtig das ist kein Hexenwerk.
00:18:53: Das ist keine Zauberrei.
00:18:56: Das stinkt normales Handwerk.
00:18:59: Am Ende aller Tage Checklisten aufbauen und besser sein als gestern.
00:19:08: Wenn dir deine Mitarbeiter am Herzen liegen so wie es wahrscheinlich auf deiner Webpage steht, dann machst du einen geilen richtig guten Onboardingprozess!
00:19:16: auf deine Branche zugeschnitten, auf dein Unternehmen zu geschnitten und du weißt dann wenn er mit aber dadurch den Onboarding Prozess gelaufen ist was du verbessern kannst.
00:19:27: Und nochmal weil es so wichtig ist ich weiß durch die Beratungserfahrung dass in kleinen und mittleren Unternehmen der onboarding Prozesse absolutes Fremdwort ist.
00:19:40: Ich komme selten in Unternehmen rein, wo die sagen ja klar, wir haben einen Onboarding-Prozess.
00:19:45: Guck mal hier ist die Checkliste, gibt's nicht!
00:19:48: Das Lustige ist nur in jedem Konzern, in jedem größeren Unternehmen geht es gar nicht ohne Onboarding Prozess.
00:19:55: das ist Standard Nur bei euch nicht und das kann man ändern.
00:20:00: Man kann von Konzernen eine Menge lernen.
00:20:03: man skaliert es runter auf das eigene Unternehmen setzt es um.
00:20:07: und nochmal Es is kein Hexenwerk Weil wir dabei sind Arbeit am Unternehmen und Arbeit im Unternehmen, das erstellen dieser Checkliste.
00:20:16: Und das Vordenken wie läuft diese Onboarding Prozesse aus?
00:20:19: Das ist der Arbeit am Unternehmen.
00:20:21: Habt ihr aber keine Zeit zu, wenn ihr den ganzen Tag lang im Unternehmen arbeitet und das kasselt euch am Ende richtig, richtig Geld.
00:20:29: hier habt ihr mal ein schönes Beispiel dafür Wie wirklich in Heller und Münze sich ein schlechtes oder nicht vorhandenes Arbeiten am Unternehmen auf euren Betrieb auswirkt.
00:20:43: Das kostet richtig, richtig Geld wenn ihr das nicht gut genug hinbekommt.
00:20:49: Mal ganz abgesehen davon dass ihr auch schlechte Bewertung kriegen könnt bei Kunden oder wie sie ganzen Portal heißt und und und also meine herzliche Bitte ist geht da ran!
00:20:59: Wenn ich mal in euer Unternehmen komme um dort Prozessmanagement vielleicht zu machen mit euch oder das Unternehmen eine Stufe weiterzubringen dann möchte ich bitte nichts davon hören.
00:21:11: dann gibt es Schimpfe.
00:21:13: Aber da ihr ja diesen Podcast hört und das natürlich umsetzen werdet, was ich euch erzielt habe kann ich ja gerne zu euch kommen und es gibt keine Schimpfte!
00:21:21: Ich habe euch drei Dinge versprochen, drei Sachen solltet ihr wissen wenn wir mit der Folge fertig sind.
00:21:26: erstens warum die ersten neunzig Tage über bleiben oder gehen entscheiden.
00:21:31: check haben wir gemacht die drei Phasen des Onboardings.
00:21:34: Check haben wir gemacht.
00:21:36: konkrete planen den du ab Montag umsetzten kannst jo haben wir.
00:21:41: Aber ihr wisst ja, keine Folge ohne den Workhard-Buttsmart-Tipp.
00:21:45: Der kommt jetzt los geht's!
00:21:50: Was könnt ihr sofort tun?
00:21:53: Ihr nehmt euch ein Blatt Papier, ihr nehm't euren Stift oder wenn ihr ganz abgefahren seid einen iPad oder sonstiges.
00:21:59: Ihr macht drei Abschnitte vor dem Start der erste Tag die ersten Neunzig Tage.
00:22:05: dann sammelt ihr auf dem Blattpapier erstmal vollkommen strukturlos, die Dinge von denen ihr meint dass sie in diesen jeweiligen Phasen stattfinden sollten.
00:22:15: Packt da Checklisten rein, die vielleicht dem Unternehmen schon bestehen?
00:22:18: Verantwortlichkeiten?
00:22:19: Berichtet dann den PC ein und so weiter.
00:22:22: Wer ist geeignet?
00:22:22: als Pater muss sich vielleicht parten vorher noch mal schulen auch das ist ja keine schlechte Idee.
00:22:28: Und baut diesem Prozess einmal auf.
00:22:31: fangt an damit.
00:22:32: Der muss nicht perfekt sein, ich habe es erwähnt bei uns ist er auch noch nicht perfekt weil wir keine hohe mitbearbeiter Flugation haben.
00:22:38: aber wir verbessern ihn jedes mal wieder und genauso könnt ihr das auch machen.
00:22:44: Fängt an baut den auf gebt euch ein bisschen Mühe.
00:22:47: prüft bei dem ersten Durchlauf vielleicht spielt der einmal trocken mit dabei da durch.
00:22:51: tue mal so als wärst du neu.
00:22:53: und jetzt fahren wir einmal mit dem Prozess durch.
00:22:55: in der Theorie Das wäre mein war grad bei SmartTip Einblattpapier Drei Striche und vor dem Start der erste Tag, die ersten neunzig Tage.
00:23:05: Was tut ihr?
00:23:08: Das war Work Hard But Smart – der Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer!
00:23:12: Ich bin Olaf Rosenbaum, ich bin Steuerberater und Strategieberater.
00:23:16: Wenn du merkst das dein Onboarding hakt oder dass dein ganzes MbP-System, mbb Menschenprozesseprodukte nicht rundläuft dann lass uns sprechen.
00:23:27: Ich biete dir ein kostenloses Strategiegespräch an Dreißig Minuten für dein Unternehmen kann noch einundreißig werden.
00:23:35: Den Link findest du in den Shownotes oder auf www.workhardbotsmart.de.
00:23:39: Danke fürs dabei sein, wenn dir die Folge gefallen hat freue ich mich über deine Bewertung und bis zum nächsten Mal denkt dran – Work Hard!
00:23:47: Botsmart.
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